Science Express in Hannover am 12. Mai 2009

Zur Beschreibung von Domenique Pape

Gruppenfoto am Science Express, Bahnhof Hannover-Messe Laatzen


Wagen 3: Nano- und Biowissenschaften


Wagen 7: Medizintechnik. Das Modell einer Handprothese wird über einen Muskelsensor bewegt. (Die vordere Hand ist echt!)


Wagen 9: Energieumwandlungskettem am interaktiven Siemens-Tisch.


Wagen 11: Buntes Farbenspiel durch 1.900 Lichtkacheln der Siemens-Tochter Osram.


Wagen 9: Effiziente Energieerzeugungung

 

 

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Reise in die Welt von morgen

Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums besuchen Wissenschaftszug „Expedition Zukunft“

Wer von uns würde nicht gerne einen Blick in die Zukunft riskieren? Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a, b und c des Werner-von-Siemens-Gymnasiums hatten am vergangenen Montag die Gelegenheit: Die Siemens AG hatte ihre Partnerschule eingeladen, den Wissenschaftszug „Expedition Zukunft“ zu besuchen, der an diesem Tag rund 100 Kilometer von Bad Harzburg entfernt am Bahnhof Hannover-Messe/Laatzen zu Besuch war.

Die mobile Ausstellung wurde Ende April von der Max-Planck-Gesellschaft auf die Schiene gesetzt und tourt derzeit quer durch Deutschland. Bis November 2009 macht sie in über 60 Städten bundesweit Station. In insgesamt zwölf Waggons erläutert sie dem Besucher anschaulich und lebendig Wissenswertes über aktuelle Forschungstrends und Innovationen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren beeinflussen und verändern werden. Siemens gehört zu den Hauptsponsoren und ist mit 13 Exponaten im Zug vertreten. Außerdem hat das Unternehmen zahlreiche begleitende Aktivitäten für seine bundesweit rund 70  Partnerschulen gestartet.

Am Beginn der Ausstellung werden zunächst Fragen rund um die Themen Physik, Biologie, Astrologie und Informatik beantwortet: Woher kommt der Mensch? Wie wirken die Kräfte des Universums? Und was ist die Dunkle Materie? Diesen und anderen grundlegenden Fragen wird in Wagen 2 nachgegangen. Die Forschungsfelder Astrophysik und Hochenergieforschung befassen sich seit langer Zeit mit den Wurzeln unseres Daseins. Denn das ist der Grundstein der Forschung und Wissenschaft.

Um Einblicke in die Vorgänge in unserem Gehirn zu gewinnen, verschmilzt die Nanotechnologie mit der Biowissenschaft immer weiter. In diesem Bereich werden aber nicht nur Gehirnvorgänge erforscht, sondern auch hochpräzise Fertigungsverfahren ermöglicht. Die Forscher sind sich noch nicht ganz einig über die genaue Funktionsweise unseres Gehirns. Ist es vielleicht nur ein besonders intelligenter Computer? Sind unsere Gedanken wirklich frei? Viele Fragen sind noch ungeklärt.

Weiter geht die Forschungsreise im Zug zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und zu den Schlüsselfragen, denen sich die Menschen in Zukunft stellen müssen: Die Weltbevölkerung wächst pro Sekunde um drei neue Erdbewohner an. Wie soll man die Menschen in Zukunft ernähren? Wie die aufkommenden Krankheiten heilen? Wie den ständig steigenden Energiebedarf decken und gleichzeitig die Umwelt schonen? 

In Wagen 7 ermöglichen Siemens-Exponate beispielsweise einen Einblick in ein menschliches Gehirn oder zeigen den OP-Raum der Zukunft. Ein interaktiver Tisch in Wagen 9 veranschaulicht moderne Technologien, die für die effiziente Erzeugung von Energie, für deren Transport und die Versorgung der Endverbraucher eingesetzt werden, und demonstriert, wie man erneuerbare Energien zukünftig speichern will. Der Mensch ist schon jetzt sehr flexibel und mobil. Mit welchen Verkehrs- und Fahrkonzepten wir unsere Wege in Zukunft zurücklegen und das ständig wachsende Verkehrsaufkommen in den Griff bekommen, wird im Wagen 10 gezeigt. Am Schluss des Zuges geht es schließlich um die Eigeninitiative der Besucher. Ein Mitmachlabor lädt zum Experimentieren und Forschen ein.

Viele Themen geben gerade bei uns Schülern Anlass zum Nachdenken. Wie zum Beispiel kommunizieren wir in zehn oder zwanzig Jahren? Wird es in ein paar Jahren eine interaktive Tafeln in den Klassenräumen geben?
Besonders spannend  waren  Themen wie der OP-Raum der Zukunft oder die Welt des  Nanokosmos und der Biowissenschaft.
Ein Besuch im Zug lohnt sich auf jeden Fall, gerne dürfen es auch zwei oder mehr sein, um alles zu verstehen und zu entdecken. Denn der Zug bietet allen Interessierten genug Material, um sich ein Bild über die Forschung und die Wissenschaft zu machen.

 

Am Schluss des Ausstellungszuges geht es schließlich um die Eigeninitiative der Besucher: Ein Mitmachlabor lädt zum Experimentieren und Forschen ein.

Ein Besuch der „Expedition Zukunft“ lohnt sich auf jeden Fall. Noch insgesamt dreimal wird die Ausstellung in Niedersachsen Station machen: Vom 11.-13. Juni in Göttingen, vom 27.-29. August in Braunschweig und vom 22.-24. Oktober in Wolfsburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.EXPEDITION-ZUKUNFT.de

Domenique Pape


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