Goslarsche Zeitung vom 26. Januar 2012

 

Mozarts klingender Geburtstag

Chor des Werner von Siemens Gymnasiums ist beim 3. Kaiserpfalzkonzert dabei

Von Carsten Jelinski

Werner Seitzer, Generalmusikdirektor des Hildesheimer Theater für Niedersachsen und seiner Philharmonie, ist immer für musikalische Besonderheiten gut. War es beim zweiten Kaiserpfalzkonzert im November Carl Maria von Webers „Oberon", den er mit seinen Solisten und der TfN-Philharmonie so überaus überzeugend präsentierte, so steht am Sonntag, 5. Februar um 19.30 Uhr "Amadé Mozart und kein Ende" auf dem Programm - der Salzburger Meister hat am 27. Januar Geburtstag. Aber nicht, wie ursprünglich geplant, die berühmte Jupiter-Sinfonie ist zu hören. Seitzer arbeitet zur Zeit mit der hannoverschen Pianistin Elisabeth Brauß zusammen, in Hildesheim stellt er Mozarts „Jeunehomme-Konzert" vor. "Die Pianistin müssen die Goslarer unbedingt hören", vermeldet Seitzer und stellt das Programm kurzerhand um. "Den Jupiter bringen wir dann in der nächsten Spielzeit mit", verspricht der GMD.

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Die Musiker der Philharmonie vom Theater für Niedersachsen freuen sich auf ein erneutes Kaiserpfalzkonzert mit besonderem Programm. Foto: TfN

Die Theorie von Mozarts Vergiftung durch seinen Rivalen Antonio Saleri beschäftigten nicht erst Peter Shaffer und Miloš Forman, sondern schon Alexander Puschkin, der fast auf den Tag genau vor 175 Jahren bei einem Duell getötet wurde. Die daraus entstandene Kammeroper "Mozart und Salieri" von Nikolai Rimski-Korsakow (1844 - 1908) besteht aus Puschkins Dialog und wirkt konzertant so gut wie szenisch. Als Solisten sind hier Christoph Schröter, Timothy Sharp und der Chor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Bad Harzburg dabei. Karten für 8 bis 24 Euro sind im Pressehaus der GZ und an der Abendkasse zu erhalten.


 


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