3. Kaiserpfalz-Konzert (2012)


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Das 3. Kaiserpfalz-Konzert am Sonntag, dem 5. Februar hatte sich als großes Ereignis angekündigt. Dass der Saal der Kaiserpfalz dann doch nicht ganz gefüllt war, lag vielleicht auch an den eisigen Temperaturen, die sicher den einen oder anderen vom abendlichen Konzertbesuch abgehalten hatten. Wer sich aber auf den Weg gemacht hatte, konnte (bei angenehmen Temperaturen) "Legenden um Mozart" erleben - ein Konzertabend, der mit Mozarts "Jeunehomme-Konzert" begann und nach der Pause mit "Mozart und Salieri", einer Kammeroper von Nikolai Rimski-Korsakow, fortgesetzt wurde.

In diesem Programmteil trat der Chor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums dann in Erscheinung: Auf der Bühne stehen nur zwei Personen, nämlich die Komponisten Mozart und Salieri. Der (unbelegten) Legende nach soll Salieri Mozart aus Neid vergiftet haben. Während Mozart Salieri sein Requiem und die Begleitumstände seiner Entstehung vorstellt ("Ich geb es zu, mein Requiem besorgt mich"), gibt Salieri Gift in Mozarts Wein. Der Anfang des Requiems, als Zitat von Rimski-Korsakow in das Kammerspiel eingefügt, erklingt. Im Hintergrund, im Zuschauerraum platziert, erhebt sich der Chor des WvS und kann so - unauffällig, fast unsichtbar - einsetzen. Nach dem Konzert zeigte sich Chorleiter Tibor Stettin zufrieden mit dem kurzen Auftritt des Chores - und hofft, dass sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem Theater für Niedersachsen für kommende Konzerte ergeben wird.

Bereits im Vorfeld des Konzerts hatte die Goslarsche Zeitung insbesondere auch über die Proben des Chores berichtet. Die Artikel vom 26. Januar, vom 4. Februar sowie vom 7. Februar können hier noch nachgelesen werden.

 

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