Goslarsche Zeitung vom 15. Dezember 2012

- geringfügig korrigiert -

 

Chor I und II samt Lehrern sowie die Instrumentalisten gleich zu Beginn des Konzerts
Und alle zusammen: Chor I und II samt Lehrern sowie die Instrumentalisten gleich zu Beginn der himmlischen Musik. Auch die Gäste stimmen am Anfang und am Ende mit ein.
Fotos: Potthast

 
Himmlische Musik der Engel in der Lutherkirche


Weihnachtskonzert des Werner-von-Siemens-Gymnasiums: Viel Applaus für die Chöre, Instrumentalisten – und für die Solisten

Von Angela Potthast

BAD HARZBURG. Instrumental hinein in die „Himmlische Musik der Engel“, instrumental hinaus. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium (WvSG) hat am Donnerstag sein Weihnachtskonzert in der vollen Lutherkirche gegeben. Und dafür viel Applaus bekommen. Zwei Damen Rau übernahmen an diesem Abend den Kurzredepart: Pfarrerin Petra Rau zu Beginn, stellvertretende Schulleiterin Inga Rau am Ende.
Der Pfarrerin’ Worte zielten auf den Konzerttitel ab: Engel. Unsichtbar seien sie, kündeten von Weihnachten – und seien sehr musikalisch. Wer noch? Die Schüler des WvSG. Und deren Lehrer.
Während die Instrumentalisten den „Stern über Bethlehem“ spielten, traten die Sänger des Chores I und II in den Altarraum. Eine schöne Einleitung in das Programm. Poppige und klassische Stücke mischten den ersten Teil sehr abwechslungsreich. Zündend wurde es auch noch, als nämlich Wunderkerzen ihre Funken sprühen ließen. Pyrotechnik in der Lutherkirche – schon was Außergewöhnliches.

Julius Fricke und Inger Buch singen den Abendsegen aus "Hänsel und Gretel".
Nur zu zweit: Julius Fricke (Bariton) und Inger Buch (Sopran) singen den Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“.

Das Lehrerensemble singt zwei Stücke
Nur die Lehrer: Das Ensemble stellt sich zweimal auf und erhält von den Schülern reichlich Beifall. 

Was wunderbar Klingendes kriegte der sakrale Raum an diesem Abend ebenfalls mit: Das Duett von Julius Fricke und Inger Buch, das Solo der Sopranistin sowie das Solo von Martin Forneck auf der Gitarre. Schlicht bemerkenswert, was die Schüler musikalisch bislang geschafft haben – und wie sie sich vor Publikum präsentierten.
Nervosität war ihnen keinesfalls anzumerken. Aber auch den anderen Musikern nicht, gleich welcher Altersstufe. Dazu haben die Chorleiter Susann Meinecke, Mirko Scholz und Tibor Stettin ihr Scherflein beigetragen. Sie wirkten am Konzertabend nicht nur mit, dirigierten nicht nur ihre Schüler durch die Lieder, sondern leiteten sie zu ihren jeweiligen Plätzen, ob in Zuhörer- oder Musikerposition.
Das klappte, ohne den Genuss-Fluss beim Publikum zu unterbrechen. Einzig das länger währende Aufbauen der Utensilien für das Flötenensemble ließ ihn ein wenig stocken. Was allerdings den Genuss des Flötenspiels wiederum unter Leitung von Friedgund Göttsche-Niessner nicht beeinträchtigte.
Ein Lob für alle gab es von stellvertretender Schulleiterin Inga Rau: „Der Konzertabend ist ein besonderer für mich gewesen“, sagte sie. Zur Ruhe kommen, einen Moment der Gemeinschaft haben. So hat sie die fast zwei Stunden empfunden, dankte dafür den Musikern und der Luthergemeinde. Tibor Stettin an der Orgel schloss die Darbietung instrumental mit dem Nachspiel „O du fröhliche ...“


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