Sonnenenergie für unser Gymnasium

03.11.99

Zehn Fotozellen-Elemente werden in Zukunft unser Gymnasium mit elektrischem Strom versorgen. Für die Installation der Anlage hatte sich eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Lehrern Herr Gatzemeier, Herr Mettler, Herr Kannenberg und interessierten Schülern vom W.v.S. und NIG gebildet. Im Hausmeister Herrn Nitschke haben  wir dabei einen engagierten Helfer gefunden.
  Als Standort für die Solar-Elemente haben wir das  Dach der kleinen Turnhalle gewählt. Die Fotozellen wurden mit Hilfe von Aluminiumprofilen an der Unterseite des Daches befestigt. Danach haben wir die einzelnen Elemente miteinander verkabelt und ein Kabel bis in die Mathematiksammlung und in den Computerraum gelegt. Von dort aus kann die Anlage überwacht werden. Die Leistung der Fotovoltaik-Anlage beträgt allerdings nur 1100 Watt, und damit kann bestenfalls ein Teil der Beleuchtung  unserer Schule sichergestellt werden.

  Die Anlage wandelt Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um. Finanziert wurde das Unternehmen von den Kur- und Wirtschaftsbetrieben der Stadt, die damit in ein laufendes Programm der PreussenElektra eingestiegen sind. Das Energieversorgungsunternehmen hat das Programm entwickelt, um einmal die Schüler mit der umweltfreundlichen Technik vertraut zu machen, aber auch um flächendeckend Daten sammeln zu können, die dem Öko-Institut in Freiburg  zugeführt und ausgewertet werden. Da bereits viele Schulen den gleichen Weg gegangen sind  wie unser  Gymnasium, gibt es bereits  jetzt ein breites Datennetzwerk, das  repräsentativ arbeiten kann.
(Matthias Kirschke)


 
 


(ULME 08/2005)

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