Goslarsche Zeitung vom 17. Februar 2012

 

Gute Noten für die Schach-Schüler

"Werner" Vizemeister beim Bezirksentscheid

Von Egon Knof

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Christopher Hirth, Alexej Pawlenkor Daniei Sgrieß und Paul Port (rechte Seite
von rechts) haben sich für das Landesfinale qualifiziert. Foto: Privat

Es ist noch nicht lange her, da gab's Halbjahreszeugnisse, doch für die Schach-Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums stand beim Bezirksentscheid in Göttingen schon die nächste Zensurenausgabe an. Christopher Hirth, Alexej Pawlenko, Daniel Sgrieß und Paul Port bekamen erstklassige Noten und den verdienten Zeugnisvermmerk: Versetzt zum Landes-Schulschach-Finale am 20. März in Hannover.

Nach äußerst spannenden Partien und der Addition aller Punkte wurde das Schulteam des "Werner" als Vizemeister geehrt. Besser als die Kurstädter, die allesamt im Schachklub Bad Harzburg aktiv sind, war nur das Tam des Hainberg-Gymnasiums aus dem Veranstaltungsort mit Akteuren von Tempo Göttingen aus der 2. Bundesliga.

Gegen den späteren Turniersieger verloren die Bad Harzburger gleich ihr erstes Match mit 1:3. Doch die Schüler aus der Schach-AG des Siemens-Gymnasiums blieben ganz cool. In Runde zwei war gegen das Theodor-Heuss-Gymnasium mit Akteuren von Rochade Göttingen mit 2,5:1,5 der erste Sieg für die Kurstädter fällig. Anschließend ging es für Hirth und Co. gegen das Humboldt-Gymnasium Gifhorn, den Vorjahressieger. Und wieder präsentierten sich die Jungs von Betreuer Martin Peters geistig topfit und verurteilten den Gegner beim 4:0 sogar zur Höchststrafe. 3:1 für die Harzer hieß es in Runde vier gegen das Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium Braunschweig. Und schließlich fegten die Vier vom "Werner" auch das Quartett vom Max-Planck-Gymnasium Göttingen mit 4:0 von den Brettern. Damit war die Vizemeisterschaft perfekt und das Ticket für das Landesfinale in Hannover gelöst.

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs", stellte Martin Peters fest. Die Erfolge strahlen auch auf den Schachklub Bad Harzburg aus, der als Kooperationspartner der Schach-AG am "Werner" die starken Leistungen der Gymnasiasten von der Wilhelmstraße erst möglich gemacht hat.


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